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Nachgefragt bei...praii (SK Gaming)

Wie ist das eigentlich so, das Spiel auf dem virtuellen Rasen? Einer, der das wissen muss, ist Timo "praii" Gruneisen. Der Brühler, der in diesen Tagen seinen 27. Geburtstag feiert, ist als professioneller eSportler seit Januar 2018 für den 1. FC Köln tätig.

Mediennetzwerk.NRW Du bist hauptberuflich FIFA Spieler, wie kamst du dazu?

Praii: Ich habe schon sehr früh mit dem Zocken angefangen. Schon als Kind war FIFA eines meiner ersten Spiele. In meinem Freundeskreis habe ich dann auch bemerkt, dass ich deutlich besser als meine Freunde bin. Während ich meine Schule und Ausbildung absolviert habe, konnte ich trotzdem Zeit finden um weiterhin mein Ziel zu verfolgen. Nach meinen ersten Erfolgen auf der Plattform der ESL wusste ich, dass ich irgendwann auch professionell spielen kann.

 

Mediennetzwerk.NRW: Wie sieht ein normaler Arbeitstag für dich aus?

Praii: Ein normaler Arbeitstag startet mit einem gesunden Frühstück und einer Netflix Serie. Danach geht es dann sofort an die Konsole und es wird trainiert. Nach dem Mittagessen trainiere ich der Regel im Fitnessstudio. Wenn ich vom Sport zurückkomme starte ich noch eine intensivere Trainingssession, bei der ich alle Spiele aufzeichne und später in die Analyse gehe, um zu sehen an welchen Stellen ich noch Möglichkeiten zur Verbesserung habe.

 

Mediennetzwerk.NRW: Was wünscht du dir von und in der E-Sport-Branche in den kommenden Jahren?

Praii: Ich hoffe das der eSport in den kommenden Jahren noch weiter w‰chst und endlich als "Sport" anerkannt wird. Des weiteren würde ich mir noch mehr Turniere für Fifa wünschen, zum Beispiel in einer Partnerschaft mit der Bundesliga.
Mein größter Wunsch wäre es aber, das Fifa eines Tages der größte eSports Titel der Welt ist und mehrere Millionen Menschen dies live im TV verfolgen. Bis dahin ist es natürlich noch ein weiter Weg.

 

Mediennetzwerk.NRW: Welchen Tipp hast du für Nachwuchs-Sportler?

Praii: Für jeden der auch eSportler werden will oder etwas erreichen möchte, der muss viel trainieren und hart an sich arbeiten. Reflektieren und sich stetig weiter entwickeln. Klar gehört auch Talent dazu aber im Vordergrund steht der Fleiß und die richtige Einstellung. Natürlich muss der Spaß am Spiel über allem stehen. Für mich gilt die erste Regel nicht aufzugeben. Wenn etwas nicht klappt dann probiere ich es weiter. Schließlich lernt man aus Fehlern am meisten

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