Was Spiele, Film und Fernsehen voneinander lernen können

Dienstag, 17. August 2010

Games & Movies/TV

Was können Spiele-Entwickler und Film- und Fernsehproduzenten voneinander lernen und wie können Synergien jenseits von Lizenzierungsmodellen besser genutzt werden? Diese Frage beantworteten Experten beider Branchen anlässlich der Games Developer Conference Europe am 16. August in Köln: Neben einem Technologie- und Wissenstransfer eröffnet eine engere Zusammenarbeit neue Finanzierungswege, stärkt die Markenbildung, erschließt neue Kundengruppen und reduziert Kosten.

„Bereits bei der Vorbereitung haben wir festgestellt, dass es einen enormen Bedarf für cross-mediale Kooperationen gibt“, berichtet Marc Ziegler, Geschäftsführer der Mediencluster NRW GmbH. „Dabei werden nicht nur Synergien für konkrete Projekte geschaffen, sondern beide Branchen langfristig miteinander verbunden. Davon profitieren beide Segmente gleichermaßen.“

In mehreren Workshops, die das Mediencluster NRW, UBM TechWeb, die Stadt Köln, und die IHK Köln im Vorfeld durchgeführt hatten, haben in diesem Jahr verschiedene Repräsentanten aus dem Games-, Film- und TV-Segment aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam konkrete Projektideen erarbeitet. Nun wurden während der GDC Europe diese Projekte  innerhalb des „Games & Movies/TV Tracks“ einem breiten Publikum erstmals von Marc Lepetit (Phoenix Film), Dieter Schoeller (Headup Games) und Kai Rosenkranz (Nevigo), stellvertretend für deren Projektteams, vorgestellt.

Auf der GDC Europe, Europas führender Spieleentwicklerkonferenz, treffen sich über 1.500 Besucher aus über 40 Ländern, um sich über die neuen Trends in der Games-Industrie mit führenden Experten auszutauschen und sich in über 80 Vorträgen weiterzubilden. Sie findet im Vorfeld zur gamescom statt.

Zum Download der Präsentation: The idea about communication

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