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Nachgefragt bei…Ulrich Schulze Althoff (Kaasa health)

Kaasa health erarbeitet zusammen mit weltweit führenden Köpfen aus Universitäten und Universitätskliniken digitale Therapiekonzepte für Grundschulkinder und Erwachsene. Das aus der Forschung gewonnene Therapiewissen wird in Form von Apps auf Tablets und Smartphones gebracht. Im August 2016 haben die Düsseldorfer Entwickler im Rahmen der gamescom ihre Förderung der Film- und Medienstiftung NRW zurückzahlen. Wir sprachen mit Geschäftsführer Ulrich Schulze Althoff über das vergangene Jahr, eHealth und Serious Games.

 

Mediennetzwerk.NRW Vor einem Jahr konntet ihr eure Förderung für Meister Cody an die Film- und Medienstiftung NRW zurückzahlen. Und auch euer durch den Leitmarktwettbewerb unterstütztes Projekt „GAPP Gamification Against Phantom Pain“ ist weiterhin erfolgreich. Wie ist es euch in den letzten Monaten ergangen und was sind eure Pläne für die nächste Zeit?

Ulrich Schulze Althoff: Vor einem Jahr konntet ihr eure Förderung für Meister Cody an die Film- und Medienstiftung NRW zurückzahlen. Und auch euer durch den Leitmarktwettbewerb unterstütztes Projekt „GAPP Gamification Against Phantom Pain“ ist weiterhin erfolgreich. Wie ist es euch in den letzten Monaten ergangen und was sind eure Pläne für die nächste Zeit?
Wir sind im Moment sehr zufrieden. Mit unserem Mathe & Deutsch Förderkonzept Meister Cody haben wir die Marke der 100.000 registrierten Nutzer geknackt und sind aktuell an Platz eins und vier der erfolgreichsten Lernspiele im Google Play Store – vor Mickey Mouse und Conni. Wir bekommen tolles Feedback von den Kindern, Eltern, Lehrern und Therapeuten. Auch GAPP entwickelt sich sehr positiv, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften und Kliniken. Wir sind gerade im Prozess, GAPP in eine eigene Firma auszugründen.

 

Mediennetzwerk.NRW: Virtual Reality wird von manchen immer noch als Hype abgestempelt, andere sehen darin das nächste große Ding. Wie seht ihr das als Firma mit Fokus auf Serious Games?

Ulrich Schulze Althoff: Wir sehen Virtual Reality als einen Raum, in dem Nutzer ohne Ablenkung unsere Programme nutzen können. Die Wirksamkeit von Produkten wie Meister Cody wird sich in diesen Räumen weiter verbessern. Virtual Reality hat Potential, allerdings bremst momentan die Handhabung der VR Brillen und auch die Leistung der Mobilgeräte das Wachstum.

 

Mediennetzwerk.NRW: Was sind deine Ziele und Erwartungen für die gamescom? Wie positioniert sich eHealth deiner Meinung nach?

Ulrich Schulze Althoff: Ich erwarte insbesondere vom Gamescom Congress Impulse in Richtung Spielend lernen. Unser Ziel ist, dass wir unsere Zusammenarbeit mit dem Land NRW im Bereich Digitale Bildung intensivieren und möglichst viele Lehrer und Politiker für Meister Cody begeistern.

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