Nachgefragt bei…Golden Orb

„Es war einmal, vor langer Zeit…“
So beginnt nicht nur das ein oder andere M√§rchen, manchmal hat man das Gef√ľhl, dass das Schm√∂kern in B√ľchern auch einer l√§ngst vergessenen Vergangenheit angeh√∂rt. Katharina K√ľhn und Sonja Hawranke haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Br√ľcke von alt zu neu, von analog zu digital zu schlagen. Sie haben „Golden Orb“ gegr√ľndet und entwickeln Kinder-Apps in Form von interaktiven, audiovisuellen Kinderb√ľchern.¬†Die erste App soll im Sommer 2018 ver√∂ffentlicht werden.

 

Golden Orb

Katharina K√ľhn und Sonja Hawranke von Golden Orb

Mediennetzwerk.NRW Kinderb√ľcher als App ‚Äď wie muss man sich das vorstellen? Was unterscheidet eure App von einem M√§rchenbuch auf dem E-Reader?

Golden Orb: Unsere Geschichten sind im Gegensatz zu anderen Medien interaktiv und werden von professionellen Sprechern erzählt. Tatsächlich verwenden wir außer dem dekorativ animierten Titel der Geschichte keinerlei Text. Somit können auch Kinder, die noch keine Lesefähigkeiten erworben haben, die App genießen. Interaktion ist ein zentrales Element, man verfolgt die Geschichte nicht nur, sondern beteiligt sich an ihr. Es gibt viel zu entdecken. Durch Animationen und Töne wirkt die Welt der Geschichte sehr lebendig.

 

Mediennetzwerk.NRW: Wie schafft ihr es, die Br√ľcke zwischen analog und digital zu schlagen und dabei das gemeinsame Erleben zu f√∂rdern?

Golden Orb: Wir nehmen das, was an einem Buch so toll ist – eine gute Geschichte sowie sch√∂ne Illustrationen – und reichern es mit Inhalten an, die das digitale Medium erm√∂glicht. Bei einem unserer Spieletests sa√ü ein Dreij√§hriger auf dem Scho√ü seiner Mutter. Das Tablet lag vor den beiden auf dem Tisch, sie sind zusammen auf Entdeckungsreise gegangen und haben sich dabei √ľber die Geschichte unterhalten, √§hnlich wie bei einem Buch. So wurden die ersten Gehversuche auf dem Tablet zu einem gemeinsamen Erlebnis.

 

Mediennetzwerk.NRW: Was fasziniert euch am meisten an eurer Arbeit?

Golden Orb: Die Gestaltungsfreiheit bereitet uns viel Freude und erm√∂glicht es uns, wirklich mit dem Herzen dabei zu sein. Es ist unglaublich spannend, bei √∂ffentlichen Auftritten unsere App zu pr√§sentieren. Zu sehen, dass sie andere Menschen erfreut, ist ein tolles Gef√ľhl. Auch haben wir viel Spa√ü an der Zusammenarbeit, die von gut abgestimmter fachlicher Kompetenz und einem wertsch√§tzenden Umgang gepr√§gt ist. Unsere Ideen zu einem fertigen Werk formen zu d√ľrfen, das andere begeistert, ist einfach gro√üartig.

 

Mediennetzwerk.NRW: Ihr seid aktuell Stipendiatinnen des MGZ ‚Äď wie hilft euch das Programm in eurem t√§glichen Gr√ľnder-Alltag?

Golden Orb: Das Stipendium des MGZ kam f√ľr uns zur besten Zeit, die es h√§tte treffen k√∂nnen. All die Informationen, Seminare, Gespr√§che mit Mentoren, Referenten, Coaches sowie Alumni und Mitstipendiaten helfen uns sehr dabei den √úberblick zu behalten und auch an Themen zu denken, die wir vielleicht nicht vor Augen hatten. Das MGZ bietet uns viele wertvolle M√∂glichkeiten, die man als frisch gegr√ľndete Firma sonst nicht h√§tte. Zudem ist die herzliche und engagierte Herangehensweise dort ungemein motivierend.

 

Mediennetzwerk.NRW: Blick nach vorne: Was w√§re euer absolutes Wunschprojekt und mit wem w√ľrdet ihr daf√ľr gerne mal zusammenarbeiten?

Golden Orb: Einer der bedeutendsten Gr√ľnde f√ľr unsere Selbstst√§ndigkeit war der, dass wir endlich unsere Wunschprojekte umsetzen k√∂nnen. Es w√§re Wahnsinn gewesen, dann nicht mit einem unserer absoluten Lieblinge zu starten. Wir haben das Gl√ľck bereits jetzt mit gro√üartigen Menschen arbeiten zu k√∂nnen, die unsere Kinderbuch-App akustisch bereichern. Der Plan f√ľr die n√§chsten Jahre ist, diesen Weg weiter zu gehen und uns √ľberraschen zu lassen, was und wer noch auf uns zukommt.


Website von Golden Orb.


Screenshot aus der

Screenshot aus der „Cinderella“

 

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